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Ortsgemeinden stärken und die Kirche im Dorf lassen! - Eingabe der Kirchengemeinde
Erkersreuth/München. Die weiterhin hunderttausendfachen Kirchenaustritte pro Jahr in Deutschland führen bei den Kirchenleitungen hierzulande zu immer neuen, teilweise aber immer absurderen Ideen für Strukturreformen der Kirche. Im Moment wird massiv daran gearbeitet, Ortsgemeinden – die klassischen Kirchengemeinden vor Ort – auszuhebeln und in große „Regionalgemeinden“ zu überführen – auch gegen den Willen vieler Gemeinden und Kirchenvorstände. Es regt sich zu Recht immer mehr Widerstand dagegen. Während manche dieses Ziel bestreiten, sind andere Feuer und Flamme dafür. Es gibt auch immer neue Aussagen, Papiere und „Papierchen“, die durch die Landeskirche geistern und oft sogar widersprüchlich sind.
Unser Kirchenvorstand hat dazu eine Eingabe an die Landeskirche eingereicht, in der wir uns einerseits deutlich für den Erhalt der traditionellen und gut verwurzelten Kirchengemeinden vor Ort und ihrer Einrichtungen wie Pfarrämter und Pfarrhäuser und gegen die Überführung in bisher noch nicht einmal klar definierte Regionalgemeinden wenden und gleichzeitig konkrete Fragen zu diesen Plänen stellen. Wir dokumentieren hier diese Eingabe vollständig.
„Erstunterzeichner“ neben unserer Kirchengemeinde sind auch die Kirchengemeinden Rüdenhausen und Wiesentheid aus Unterfranken. Weitere Kirchengemeinden haben sich schon angeschlossen.
Der vollständige Eingabe ist als pdf diese Meldung beigefügt, auch mit der Möglichkeit, diese selbst zu unterzeichnen. Einzelpersonen und Kirchenvorstände können sich dem gleichermaßen anschließen. Die pdf kann – und soll sogar – weitergegeben werden. Je mehr Unterstützer wir bekommen, umso besser.
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